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Alles natürlich oder was???

Wenn ich einkaufe, schaue ich (fast) immer auf die Zutatenliste. Sie gibt eigentlich Aufschluss, wie (un)gesund ein Nahrungsmittel ist, oder nicht.

Man findet u.a. Pektin, Folsäure, Carotin, Niacin, Zucker, Glukosesirup und etliche E-Nummer, wie z.B. E140,E306,E472e,E500 etc.

Aber wisst ihr, was sie bedeuten?

Würdet ihr der E-Nummer E948 bedenklos vertrauen? Folgende Liste beschreibt ein Produkt, das man überall kaufen kann. Aber, würdest du das auch essen?

Deklaration:
E460,E440,E101,E140,E160,E161,E300,E306,E303,E296

Um welches Produkt handelt es sich hier? Schwere Frage was? Auflösunng gibt es am Schluss…

Manchmal ist es gut, nicht zu wissen, was eine Zutatenliste verrät oder nicht. Was versteckt sich eigentlich hinter den Begriffen „natürliche Aromen“ oder „Erdbeeraroma“?

Nun, bei Erdbeeraroma muss z.B. ein Joghurt mit mind. 96% Natürlichen Erdbeeren bestehen. Bei einem Joghurt mit natürlichem Aroma, kann der Geschmack chemisch hergestellt sein, z.B. durch ein Bakterium mit Erdbeergeschmack. Hier muss der Joghurt noch nicht einmal Erdbeeren enthalten.

Aber zurück zu den E-Nummern.

E-Nummern werden in der europäischen Union zur Kennzeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen verwendet. Zusatzstoffe sind dazu bestimmt, Lebensmittel in ihrer Beschaffenheit , ihren Eigenschaften oder ihren Wirkungen zu beeinflussen. Dazu werden sie in verschiedene Kategorien eingeteilt (s.u.). Verdickungsmittel verändern beispielsweise die Beschaffenheit, Farbstoffe das Aussehen und Konservierungsmittel die Haltbarkeit von Lebensmitteln.

Bei den E-Nummern handelt es sich um einen Code, mit dem die derzeit zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe nummeriert und gekennzeichnet werden. Die Verwendung von Zusatzstoffen ist in Deutschland im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch LFGB, in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung ZzulV und in der Zusatzstoffverkehrsverordnung ZVerkV sowie weiteren Verordnungen geregelt. Hierbei handelt es sich um Positivlisten, d.h. grundsätzlich ist die Verwendung von Zusatzstoffen untersagt, es sei denn sie ist ausdrücklich erlaubt.

Generell unterscheidet das Gesetz zwischen Farbstoffen, Süßungsmitteln und anderen Zusatzstoffen. Die Gruppe der „anderen Zusatzstoffe“ ist die größte, darunter fallen Antioxidationsmittel, Emulgatoren, Festigungsmittel, Feuchthaltemittel, Füllstoffe, Geliermittel, Geschmacksverstärker, Komplexbildner, Konservierungsmittel, modifizierte Stärken, Säuerungsmittel, Säureregulatoren, Schaummittel, Schaumverhüter, Schmelzsalze, Stabilisatoren, Trägerstoffe einschließlich Trägerlösungsmittel, Treib- und Packgase, Trennmittel, Überzugsmittel und Verdickungsmittel.

Wovon hängt die Zulassung ab?

Derzeit sind 320 Stoffe als Zusatzstoffe zugelassen. Die Zulassung eines Stoffes durch die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, erfolgt nur, wenn der Stoff nachweislich gesundheitlich unbedenklich sowie technologisch notwendig ist und der Verbraucher durch die Verwendung des Zusatzstoffes nicht getäuscht wird.

Kennzeichnung der Zusatzstoffe

In der Regel müssen Zusatzstoffe vorrangig (bei verpackten Lebensmitteln) im Zutatenverzeichnis angegeben werden. Es gibt allerdings Ausnahmen. Bei lose verkauften Waren reicht ein Schild auf oder neben dem Lebensmittel. Bei Abgabe von Lebensmitteln in Gaststätten im Gastronomiebetrieb ist auf Speise- oder Getränkekarten die Angabe in Fußnoten ausreichend, wenn in der Verkehrsbezeichnung, also dem Namen des Produkts auf der Karte, darauf verwiesen wird. Dies gilt in vielen Europäischen Ländern. In der Schweiz ist das noch nicht erforderlich.

Ausnahmen

Es müssen übrigens nicht immer alle Zusatzstoffe angegeben werden: Wenn z.B. die technologische Wirkung im Endprodukt nicht mehr vorhanden ist, kann der Hersteller den Zusatzstoff verschweigen. Ein Beispiel dafür ist der Zusatzstoff E 1202, Polyvinylpolypyrrolidon, PVPP, der u.a. auch in Bier eingesetzt werden darf, das nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. PVPP wird als Stabilisator eingesetzt, um Trübstoffe aus dem Bier zu entfernen, also um ein besonders klares Bier herzustellen.

So, jetzt wisst ihr Bescheid…oder?

Nun noch zur Auflösung…

Meine Fragen waren:
Würdet ihr der E-Nummer E948 bedenklos vertrauen?
und
Deklaration: E460,E440,E101,E140,E160,E161,E300,E306,E303,E296 Um welches Produkt handelt es sich hier?

E948 ist etwas was nicht nur wir Menschen täglich brauchen. Ohne Diese E-Nummer wäre ein Leben nicht möglich. Es handelt sich um SAUERSTOFF.
Und die Deklaration beschreibt einen…

Also, man sieht, das nicht alle E-Nummern etwas künstliches oder künstlich hergestelltes beschreibt. Auch was Mutter Natur produziert besteht aus viele natürlich hergestellten E-Nummern.

Na dann…lasst es euch schmecken.

2 Kommentare zu „Alles natürlich oder was???

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