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Reise-Blog: Reise durch die Emirate Teil 2

Die erste Nacht meiner Rundreise mit Kunden von Dubai über Abu Dhabi in den Oman haben wir im Majestic Tower Hotel in Dubai verbracht. Nach einem leckeren Frühstück vom Buffet werden wir früh abgeholt. Es ist zwar schon November, aber tagsüber ist es noch sehr heiß, also starten wir lieber früh.

Nochmal fahren wir in Richtung der Dubai Marina, aber nun biegen wir ab zur „Palme“, dem künstlich errichteten Inselkomplex vor Dubai.

Hier residieren viele der „Reichen und Schönen“, viel ist von den Häusern nicht zu sehen, denn meistens sind sie von hohen Zäunen umgeben. Wir wollen ja auch zur Spitze der Palme, dort wo das riesige Atlantis Hotel steht.

Atlantis  The Palm Hotel in Dubai

Wir verlassen den Bus an der Promenade, selbst der leichte Wind, der uns umsäuselt bringt keine Abkühlung, und noch ist die Sonne hinter dem wuchtigen Hotelkomplex versteckt. Hinein dürfen wir sowieso nicht, denn wir wohnen dort ja nicht.

Auf den Spuren des ursprünglichen Dubai

Also geht es wieder zurück Richtung Innenstadt. Wir statten dem Burj al Arab noch einen kurzen Besuch ab, natürlich auch nur von außen und dann fahren wir mit unserem Bus durch ein reines Wohnviertel mit vielen schönen Moscheen in die Innenstadt.

Unser Ziel ist das Dubai Museum, das im restaurierten Al Fahidi Fort untergebracht ist. Hier wird anschaulich dargestellt, wie die Menschen hier gelebt haben, bevor der Ölreichtum ausgebrochen ist. Und es ist schön kühl hier…

Das Dubai Museum

Lange können wir die klimatisierten Räume nicht genießen, dann gehen wir auch schon los, um mit einer der typischen Abras, einem kleinen hölzernen Boot, über den Dubai Creek zu setzen und dort den berühmten Goldsoukh anzuschauen.

Dubai Creek Abra

Die Bootsfahrt geht nur zu schnell vorbei, von hier aus lassen sich die Hochhäuser auch aus einem ganz anderen Winkel betrachten.

Im Soukh werden wir „frei“ gelassen. Er ist überdacht und recht breit. Es wimmelt hier nur so von Touristen und Einheimischen. Wir sehen wahre Wunder der Goldschmiedekunst in den Schaufenstern und können eigentlich gar nicht glauben, dass der ausgestellte Schmuck echt ist. Es müssen Tonnen von Gold sein, die hier (meistens) an die Frau gebracht werden sollen. Diese Altersversorgung ist mit Händen greifbar, aber leider auch nicht immer krisensicher.

Feiner Goldschmuck im Goldsoukh in Dubai

Wir sind ganz schön geschafft, aber es geht jetzt wieder zurück zum Hotel. Die Fahr dauert etwas länger, denn die breiten Straßen sind voll.

Unser Reiseleiter Ali gönnt uns zwei Stunden Pause, dann geht es wieder los. Die teilweise etwas älteren Teilnehmer haben ein bisschen Sorge, dass ihnen der nächste Programmpunkt buchstäblich ins Kreuz fahren wird, aber ich beruhige sie.

Draußen warten geschlossene, klimatisierte und vor allem gut gefederte Jeeps mit netten jungen Fahrern auf uns.

Die Wüste wartet! Aber ehe wir dorthin gelangen, müssen wir erstmal ungefähr eine Stunde über eine kaum befahrene Autobahn fahren. Vorbei am zweiten neu gebauten Flughafen, der noch gar nicht so richtig in Betrieb ist und dann hinein in die Wüste. Die Sonne steht schon recht tief, das Licht wird ganz mild, es kühlt sich ab.

Dann geht es los! Unseren Fahrern ist anzusehen, dass sie genauso viel Spaß haben wie wir! Die Damen juchzen, die Herren geben vermeintlich gute Ratschläge. Ich bin froh,  dass die Fahrer kein Deutsch verstehen! Immer mutiger werden unsere Fahrkünstler, die Dünen rauf und steil wieder runter. Zwei einsame Kamele stehen rum und gucken uns verwundert hinterher. Müssen diese Touris so hektisch sein?

Jeep Safari in den Sonnenuntergang

Traditionelles Dubai: Kamelritt zu den Derwisch-Tänzern

Mit einem Mal halten alle Jeeps auf einem Dünenkamm an. Alle steigen aus, die Sonne geht blutrot unter, ein sanfter Schleier vom  Sand liegt auch noch in der Luft, es ist ganz ruhig. Wie schön! Weit und breit nur Sanddünen, die ersten Sterne werden sichtbar, das Blau des Himmels wird dunkler. Ich würde gern noch länger stehen bleiben, aber wir müssen weiter, hier gibt es keine Straßenlaternen. Wir fahren zu einem Camp mitten in der Wüste, Kamele warten davor auf mutige Reiter, wir werden mit einem mit Cardamom gewürzten leckeren Kaffee empfangen, ein großes Feuer beleuchtet schon den Innenhof.

Wir nehmen auf niedrigen Kissen und Teppichen Platz. Das für uns bereitete Buffet duftet schon herrlich. Es dauert aber noch ein wenig, also lasse ich mir erstmal ein Hennatatoo auf meinen Handrücken malen. Hübsch ist es, aber längst wieder weg, wenn ich in ein paar Tagen wieder zu Hause ankomme.

Derwischtänzer zeigen ihre Künste und eine junge Bauchtänzerin wird von einigen Männern mit Geldscheinen beworfen. Uns schmeckt das Essen, während wir den Darbietungen zuschauen. Dann brennt das Feuer nieder und unsere Fahrer bringen uns durch die Dunkelheit sicher zurück ins Hotel.

Derwischtänzer im Wüstencamp

Wir freuen uns auf den nächsten Tag, auf ins nächste Emirat, nach Abu Dhabi.

Was uns da wohl erwartet? Das lest ihrdemnächst hier.

 

 

(Quelle: Gabriela)

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